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Dienstag, 7. Juni 2011

Dreams are my reality...


Normalerweise wache ich Montagfrüh blitzartig durch das melodische Raunen meines Handys auf und weiß nicht mal mehr wo genau ich mich derzeit befinde, was los ist und warum in meinem Zimmer dieses Geräusch erzeugt. Es gelingt mir dann gerade noch aus der Auswahl der Knöpfe meines Radioweckers den Richtigen zu treffen um mit Hilfe von 30 Min Radiobeschallung so wach zu werden, dass ich mich zumindest orientieren kann.
Am heutigen Montag war es ebenfalls so, nur war ich einige Zeit zuvor schon wach, da ich heute Nacht etwas geträumt hatte, der während des Schlafes so plausibel klingt wie er nach dem Aufwachen seltsam ist.
Der Traum verlief folgendermaßen:

Ich saß in einem Auto auf dem Weg zur Schule.
Seltsamerweise handeln Träume, die in meiner Schule stattfinden, nie auf meiner derzeitigen Schule, wo ich meine Ausbildung mache, sondern immer auf der Schule, auf der ich mein Abitur gemacht habe.

In dem Auto saßen drei Männer. Vorne zwei Arbeitskollegen meines Freundes und neben mir saß mein erster(Ex.-) Freund.
Man muss dazu sagen, dass ich den Arbeitskollegen der in meinem Traum das Auto steuerte nur vom Sehen her kenne und mit ihm noch nie geredet oder ihn von Nahem gesehen habe. Mit dem anderen Kollegen habe ich bis jetzt auch nur 1-2 Sätze sowie „Hallo“ und „Tschüss“ (ß Das sagt man sehr wohl in der Oberpfalz!!) getauscht. Von dem Exfreund habe ich auch seit 3-4 Jahren nichts mehr gehört, was aber auch normal ist, wenn sich Wege trennen bzw. man sein eigenes Leben führt.

Während der Autofahrt saß mein Exfreund also neben mir und wollte mir ständig irgendwelche Fotos auf seinem Handy zeigen. Darunter Bilder von seinem Sohn etc. Das hat mich sowohl im Traum als auch in der Realität überhaupt nicht interessiert und war ich nur genervt. Irgendwann fing er dann vor lauter Freude an, meine Hand anzufassen, worauf ich mich lautstark im Auto beschwerte.
Als ich aus dem Fenster schaute um mich abzureagieren, sah ich eine Gruppe Menschen, die wie in einem Kreuzzug an weiße Regenwasserauffangbehälter gekettet wurden und die wir gerade überholten.
Diese Menschen sahen aus wie Beduinen und waren dunkelgekleidet. Und ich frage mich, wie ich im Traum an Beduinen und Regenfässer denken kann.

Als wir diese Gruppe überholt hatten, kam uns wieder so eine Gruppe entgegen. Wieder lauter dunkelgekleidete Beduinen mit Regenauffangbehälter. Nur dieses Mal gingen zwei meiner derzeitigen Mitschülerinnen mit, die aber lachten und ihren Spass hatten.
Ich muss nicht erwähnen, dass es sich bei den Mitschülerinnen um diejenigen handelt, mit denen ich sonst auch nicht viel zu tun habe, oder?

Nachdem wir dann diese Gruppe überholt hatten fuhren wir weiter.
Das üble dieses Traumes war, dass ich genau diese Strecke heute morgen auch fahren musste und man glaubt nicht, wie seltsam man sich fühlt, wenn man Teile eines Traumes auch in der Realität durchlebt.

Logischerweise ging das Verhalten meines Exfreundes weiter, er berührte meine Hände und stieß mich von der Seite an und es machte mich irgendwann so wahnsinnig, dass ich mich bei meinen Vordermännern (= Arbeitskollegen meines Freundes) beschwerte, dass ich das nicht mag und ich aussteigen möchte.
Diesem Wunsch kamen sie mir dann nach, in dem sie bei der nächsten Bushaltestelle hielten. Scheinbar gibt es im Traum auch eine Art von Logik, nur endete sie kurz darauf, da wir alle wieder ins Auto stiegen und mich die Herren mitten im Industriegebiet herumfuhren und ich mich während des Traumes gefragt habe, warum ich nicht einfach Plätze mit dem Beifahrer, der vor mir saß, tauschen konnte.

Gott sei Dank bin ich dann aufgewacht und frage mich derzeit, was mir mein Unterbewusstsein sagen will.

Sollte sich jemand mit Traumdeutung auskennen, möchte er sich bitte bei mir melden um weitere psychische Schäden zu vermeiden!